Velleuer Logo VelleuerBestattungen seit 1796
Wir über uns

Eine Geschichte, die verbindet.

Seit 1796 begleiten wir Familien im Kreis Niederberg. Heute geführt in achter Familiengeneration – mit einem großen, jungen, engagierten Team.

Christian Stotzka
Familienbetrieb

Seit 1796 – acht Generationen.

Was 1796 als kleiner Handwerksbetrieb begann, ist heute das älteste Beerdigungsinstitut im Kreis Niederberg. Geführt von Christian Stotzka in achter Familiengeneration – modern in Technik und Fachlichkeit, traditionsbewusst im Umgang mit den Familien.

Bei Velleuer sind Sie keine Nummer. Sie sind Mensch. Wir nehmen uns Zeit – auch wenn Sie nur ein offenes Ohr brauchen. Diese Haltung verbindet alle Mitarbeitenden in unserem Haus.

1796Gründung
VIII.Generation
17+Teammitglieder
Chronik

Die Geschichte des Beerdigungsinstituts Velleuer.

Von der Flucht der Hugenotten über die erste Schreinerei Velberts bis zur achten Familiengeneration.

Mitte 17. Jh.

Als Hugenotten in das Ruhrgebiet

Als der französische König Ludwig XIV. den protestantischen Glauben der Hugenotten verbot, flüchtete die Familie Velleuer auf Einladung deutscher Fürsten als fleißige Handwerker in das aufstrebende Ruhrgebiet.

Historische Darstellung der Hugenotten auf der Flucht
1673

Erste urkundliche Erwähnung

Der Name Velleuer wird erstmals im Zusammenhang mit dem Kloster Cappenberg bei Dortmund urkundlich erwähnt.

Urkunde oder Ansicht des Klosters Cappenberg bei Dortmund
1768

Auf der Walz nach Velbert

Johann Heinrich Velleuer wird in Asseln bei Dortmund geboren. Er erlernt das Schreinerhandwerk von seinem Vater und kommt während der damals üblichen Wanderschaft – der Walz – gemeinsam mit seinem Bruder nach Velbert.

Schreinerhandwerk und Wanderschaft im 18. Jahrhundert
1796

Die erste Schreinerei Velberts

Nach dem Tod von Hermann Dietrich Hohagen übernimmt Johann Heinrich Velleuer die erste Schreinerei Velberts mit Sargherstellung, die bereits 1771 auf dem Gut Oberste Kamp – heute Nedderheide 2 – gegründet worden war.

Damit führt er das erste selbstständige Handwerksunternehmen Velberts fort. Dieses Jahr gilt bis heute als unser Gründungsjahr.

Das Haus Nedderheide 2 – das frühere Gut Oberste Kamp in Velbert
1798

Heirat, neun Kinder – und viele Gesellen

Johann Heinrich Velleuer heiratet Maria Margarete Hohagen, die Tochter von Hermann Hohagen. Gemeinsam gründen sie eine Familie mit neun Kindern.

Bis zu seinem Tod im Jahr 1855 bleibt er in Velbert und bildet zahlreiche Gesellen aus. Davon zeugt unter anderem der Gesellenbrief des Henricus Müschenhaus aus dem Jahr 1813.

Der Gesellenbrief des Henricus Müschenhaus aus dem Jahre 1813
Um 1800

Ein zweiter Familienbetrieb in Wülfrath

Sein Bruder Heinrich Wilhelm Velleuer macht sich als Schreinermeister am Kampe in Wülfrath ebenfalls selbstständig. Die dort gegründete Schreinerei bleibt über mehrere Generationen hinweg im Familienbesitz.

Historische Ansicht der Schreinerei am Kampe in Wülfrath
1802

Eigentum am Gut Oberste Kamp

Aus dem Hofprotokoll von 1802 geht hervor, dass Johann Heinrich Velleuer Eigentümer der Hälfte des Gutes Oberste Kamp ist. Die andere Hälfte befindet sich über fünf Generationen hinweg im Besitz der Familie Schörken.

Auszug aus dem Hofprotokoll von 1802
1855

Die nächste Generation baut aus

Heinrich Wilhelm Velleuer (*1802 †1865) erbt die Schreinerei und entwickelt den Betrieb weiter.

Porträt von Heinrich Wilhelm Velleuer
1890

Das Grundstück an der Oststraße 17

Am 24. April 1890 erwirbt Friedrich Wilhelm Velleuer (*1845 †1900) vom Königlichen Katasteramt Werden das heutige Firmengrundstück an der Oststraße 17 im Herzen Velberts.

Dort errichtet er nach den modernsten Maßstäben seiner Zeit eine industrielle Schreinerei mit großem Holzlager und einer zentralen Dampfmaschine, über deren Riemenantriebe die Holzbearbeitungsmaschinen betrieben werden: Sargherstellung, Fensterbau, Fräserei und Maschinen zur Verarbeitung hochwertiger Edelholzfurniere – für die Region außergewöhnlich modern.

Benachrichtigung des Königlichen Katasteramtes Werden über den Erwerb des Grundstücks, 1890
Um 1900

Wohn- und Geschäftshaus vollendet

Um die Jahrhundertwende wird der Gebäudekomplex mit dem repräsentativen Wohn- und Geschäftshaus zur Oststraße hin vollendet.

Wohn- und Geschäftshaus an der Oststraße um 1900
1908

Anschluss an die Fürsorgekasse

Beginn der Zusammenarbeit mit der Fürsorgekasse der Neuapostolischen Kirche – bis heute einer unserer Vorsorge-Partner.

Historisches Dokument der Fürsorgekasse
1920er

Elektrischer Antrieb und große Sargausstellung

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts, insbesondere zwischen den beiden Weltkriegen, modernisiert die nächste Generation unter der Leitung von Adolf Velleuer (*1876 †1955) den Betrieb, stellt ihn auf elektrischen Antrieb um und spezialisiert sich zunehmend auf Bestattungsdienstleistungen.

In einem eigenen Ausstellungslokal an der Bahnhofstraße 29 entsteht eine große Sargausstellung. Auch andere Bestattungsunternehmen verweisen ihre Kunden dorthin, um einen Sarg auszuwählen.

Historische Anzeige von Adolf Velleuer: Schreinerei mit elektrischem Betrieb, Sarglager und Ausstellungslokal an der Bahnhofstraße 29
1936

140 Jahre Schreinerei Velleuer

Die Velberter Presse widmet dem Unternehmen einen ausführlichen Bericht zum 140-jährigen Bestehen der Schreinerei – mit der Familiengeschichte seit 1796, dem Haus Nedderheide 2 und dem Gesellenbrief aus dem Jahre 1813.

Zeitungsbericht von 1936 zum 140-jährigen Bestehen der Schreinerei Velleuer
1943

Werner Velleuer übernimmt

Nach dem Tod seines im Krieg gefallenen Bruders Wilhelm Velleuer (*1910 †1943) übernimmt Werner Velleuer (*1914 †1989) das Bestattungsinstitut mit Schreinerei und baut den Betrieb nach den Kriegszerstörungen und Bombenschäden wieder auf.

Bis heute trägt das Beerdigungsinstitut seinen Namen – als Zeichen der Anerkennung für sein außergewöhnliches ehrenamtliches und wohltätiges Engagement für die Stadt Velbert und die Kirche.

Werner Velleuer, Namensgeber des Beerdigungsinstituts, an seinem Schreibtisch
1947/48

Mitglied in den Bestatterverbänden

Bereits 1947 tritt das Beerdigungsinstitut Velleuer dem neu gegründeten Bestatterverband Nordrhein-Westfalen bei. 1948 folgt die Mitgliedschaft im Deutschen Bestatterverband, dem das Unternehmen bis heute angehört.

Urkunde für 50 Jahre Mitgliedschaft im Landesfachverband Bestattungsgewerbe Nordrhein-Westfalen
1949

Der Opel Blitz – Beginn der Fernüberführungen

Werner Velleuer kauft einen Opel Blitz Krankenwagen und baut ihn mit viel Sorgfalt zu einem Überführungsfahrzeug um. Damit eröffnet sich neben den örtlichen Überführungen das neue Tätigkeitsfeld der Fernüberführungen von Verstorbenen.

Viele Bestattungskollegen – bis nach Düsseldorf – nehmen diese kollegiale Hilfe dankbar in Anspruch, da sie selbst noch über kein eigenes Fahrzeug verfügen.

Der umgebaute Opel Blitz als Überführungsfahrzeug von 1949
Mitte 1950er

Das zweite Bestattungsfahrzeug

Mit der zunehmenden Reisetätigkeit und den damit verbundenen Rückholungen wird ein zweites Bestattungsfahrzeug angeschafft, ausgebaut von der renommierten Firma Rappold aus Wülfrath.

Historisches Bestattungsfahrzeug des Beerdigungsinstituts Velleuer auf dem Friedhof
1960er

Ausbau des Haupthauses

Nach dem Tod Adolf Velleuers baut Werner Velleuer das Haupthaus an der Oststraße 17 weiter aus und passt es den Anforderungen der modernen Bestattungsbranche an. Es entstehen neue Büro-, Beratungs- und Ausstellungsräume sowie großzügige Schaufenster.

Bestattungswagen vor den neuen Schaufenstern an der Oststraße 17
1970er

Renate Velleuer tritt ein

Nach ihrer kaufmännischen Ausbildung bei Ludwig Kirchhoff tritt Renate Velleuer (*1944) in das Familienunternehmen ein. 1977 heiratet sie Dieter Stotzka.

Renate und Dieter Stotzka in den 1970er Jahren
1975

Velbert, Neviges und Langenberg werden eine Stadt

Neviges, Langenberg und Velbert werden zur heutigen Stadt Velbert zusammengeschlossen.

Fahrzeuge des Beerdigungsinstituts Velleuer auf einem Velberter Friedhof
1991

Fachgeprüfte Bestatterin

Der Beruf des Bestatters wurde bis dahin überwiegend von Generation zu Generation innerhalb der Familie weitergegeben. In den 1980er-Jahren entsteht erstmals die Möglichkeit, ihn offiziell über die Handwerkskammern zu erlernen.

Renate Stotzka, geborene Velleuer, absolviert diese Ausbildung und legt 1991 erfolgreich die Prüfung zur fachgeprüften Bestatterin ab. Während die vorherigen Generationen überwiegend als Schreinermeister tätig waren, führt diese Qualifikation zu einer weiteren Professionalisierung und Spezialisierung des Bestattungswesens.

Urkunde der Handwerkskammer Düsseldorf: Renate Stotzka, Fachgeprüfte Bestatterin, 1991
2005

„Das älteste Geschäft in Velbert“

Die Presse stellt das Beerdigungsinstitut Velleuer als ältestes Geschäft Velberts vor – an der Oststraße 17, seit 1796 im Familienbesitz und geführt von Renate und Dieter Stotzka.

Zeitungsartikel: „Velleuer“ – das älteste Geschäft in Velbert
2006

Annette Stotzka tritt ein

Tochter Annette Stotzka (*1982) tritt nach ihrer Ausbildung zur Versicherungsfachwirtin in das Familienunternehmen ein. Anschließend absolviert sie die Ausbildung zur fachgeprüften Bestatterin, die sie 2009 erfolgreich abschließt.

Annette Stotzka bei der Übergabe ihrer Urkunde zur geprüften Bestatterin
2007

Christian Stotzka tritt ein

Sohn Christian Stotzka (*1978) tritt nach dem Studium in Maschinenbau und Kommunikationswissenschaften in den Familienbetrieb ein. Er absolviert die Ausbildung zur Bestattungsfachkraft über die Handwerkskammer Düsseldorf und legt 2012 erfolgreich die Meisterprüfung zum Bestattermeister ab.

Christian Stotzka bei der Übergabe seiner Urkunde
2015

Beerdigungsinstitut Peter Ponath

Das Beerdigungsinstitut Peter Ponath schenkt dem Familienunternehmen sein Vertrauen. Das Unternehmen wird als Zweigniederlassung weitergeführt. Seitdem werden die Angehörigen dort mit derselben persönlichen und liebevollen Begleitung betreut wie an allen Standorten des Beerdigungsinstituts Velleuer.

Beerdigungsinstitut Peter Ponath
2015

Filiale in Wülfrath

Im selben Jahr wird eine Filiale an der Alten Ratinger Landstraße 13 in Wülfrath eröffnet – unmittelbar am städtischen Friedhof Wülfrath-Fliethe.

Filiale an der Alten Ratinger Landstraße 13 in Wülfrath
Fortlaufend

Das Stammhaus wächst weiter

Durch den kontinuierlichen Aus- und Umbau des Stammhauses an der Oststraße 17–21 in Velbert entstehen moderne Räumlichkeiten: Hauskapelle, Abschiedsräume, Sarg- und Urnenausstellung, Druckerei, Hygienebereich, Kühlräume, ein erweitertes Sarglager sowie die Garage für die Bestattungskutsche.

Das Stammhaus an der Oststraße 17–21 mit Ladenlokal und Haus des Abschieds
2021

225 Jahre Beerdigungsinstitut Velleuer

Das Beerdigungsinstitut Velleuer erhält vom Deutschen Bestatterverband feierlich die Urkunde zum 225-jährigen Bestehen des Unternehmens.

Ehrenurkunde des Bundesverbandes Deutscher Bestatter zum 225-jährigen Bestehen
2023

Die achte Familiengeneration

Seit 2023 führt Christian Stotzka das Unternehmen in achter Familiengeneration. Als erster Bestattermeister der Familie verbindet er traditionelles Handwerk mit moderner Bestattungskultur.

Christian Stotzka, Inhaber in achter Familiengeneration
Heute

Anerkannter Ausbildungsbetrieb

Durch die Ausbildung zahlreicher Bestattungsfachkräfte und Bestattermeister hat sich das Beerdigungsinstitut Velleuer über die Jahrzehnte zu einem anerkannten Ausbildungsbetrieb entwickelt. Viele der erfolgreich ausgebildeten Fachkräfte sind dem Unternehmen bis heute treu geblieben und bereichern unser Team dauerhaft.

Das Team des Beerdigungsinstituts Velleuer

Seit über 230 Jahren steht das Beerdigungsinstitut Velleuer für handwerkliche Tradition, menschliche Nähe und verantwortungsvolle Begleitung.

Acht Generationen einer Familie – mit Erfahrung, Verlässlichkeit und dem Anspruch, jede Bestattung mit Würde, Respekt und persönlicher Fürsorge zu gestalten.
Unser Team

Menschen, die für Sie da sind.

Hinter Velleuer steht ein großes, junges und engagiertes Team – aus Beratung, Büro, Technik und Ausbildung.

Geschäftsleitung
Christian Stotzka

Christian Stotzka

Inhaber · Bestattermeister · 8. Generation
Renate & Dieter Stotzka

Renate & Dieter Stotzka

Senior-Chefs
Beratung & Betreuung
Gerrit Naß

Gerrit Naß

Beratung & Betreuung
Leo Karrenberg

Leo Karrenberg

Beratung & Betreuung
Patrick Brzozowski

Patrick Brzozowski

Beratung & Betreuung
Gabriele Wüster

Gabriele Wüster

Beraterin Bestattungsvorsorge
JB

Jakob Berg

Beratung & Betreuung
Büro & Buchhaltung
Susanne Kronenberg

Susanne Kronenberg

Büro & Buchhaltung
Natalie Kanonenberg

Natalie Kanonenberg

Büro & Buchhaltung
Annette Günther

Annette Günther

geb. Stotzka · Büro & Buchhaltung
Technischer Bereich
Aramis Romano

Aramis Romano

Technischer Bereich
Rainer Heinemann

Rainer Heinemann

Dekorateur & Chefträger
DM

Dietmar Mennecke

Technischer Bereich
GG

Gregor Gil

Technik & Gebäudemanagement
RG

Renate Gallus

Raumpflegerin
Auszubildende
Marlon Brill

Marlon Brill

Auszubildender
Marlene Schulz

Marlene Schulz

Auszubildende
Unsere Räume

Wo wir für Sie arbeiten.

Eigene Hauskapelle, würdiger Abschiedsraum, moderne hygienische Versorgung und unser eigener Fuhrpark – alles unter einem Dach.

HauskapelleHauskapelle
FoyerFoyer
AbschiedsraumAbschiedsraum
AusstellungAusstellung
FuhrparkFuhrpark
Hier gelangen Sie zu unserem digitalen 360° Rundgang
Einblicke

Hinter den Kulissen.

Mitarbeiter, Räume und Orte – ein Blick in unseren Alltag in Velbert.

Unsere Mitarbeiter Gerrit und Patrick
Unsere Mitarbeiter Gerrit und Patrick.
Urnenausstellung
Hier ein Teil unserer Urnenausstellung.
Beratungsraum in Velbert
Unser Beratungsraum in Velbert.
Zwei Bestattungswagen
Hier seht ihr zwei unserer Bestattungswagen.
Versorgungstisch
Der Versorgungstisch wird gereinigt.
Unser Team
Unser Team.
Werkstatt
Ein Einblick in unsere Werkstatt.
Sargausstellung
Hier ein Teil unserer Sargausstellung.
Sargkreuze
Eine Auswahl an Sargkreuzen.
Christian Stotzka in einer Beratungssituation
Christian Stotzka in einer Beratungssituation.
Team beim Beladen des Bestattungswagens
Unser Team beim Beladen des Bestattungswagens.
Abschiedsraum in Velbert
Unser Abschiedsraum in Velbert.
Erinnerungsschmuck
Eine kleine Auswahl an Erinnerungsschmuck.
Trauerkapelle auf dem Nordfriedhof in Velbert
Die Trauerkapelle auf dem Nordfriedhof in Velbert.
Evangelischer Friedhof in Velbert
Der evangelische Friedhof in Velbert.
Geprüfter Meisterbetrieb

Mitglied in den führenden Verbänden.

Kommen Sie einfach vorbei.

Sie müssen keinen Trauerfall haben. Manche Menschen schauen einfach auf einen Kaffee vorbei. Bei uns sind Sie willkommen.

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