Seit 1796 begleiten wir Familien im Kreis Niederberg. Heute geführt in achter Familiengeneration – mit einem großen, jungen, engagierten Team.

Was 1796 als kleiner Handwerksbetrieb begann, ist heute das älteste Beerdigungsinstitut im Kreis Niederberg. Geführt von Christian Stotzka in achter Familiengeneration – modern in Technik und Fachlichkeit, traditionsbewusst im Umgang mit den Familien.
Bei Velleuer sind Sie keine Nummer. Sie sind Mensch. Wir nehmen uns Zeit – auch wenn Sie nur ein offenes Ohr brauchen. Diese Haltung verbindet alle Mitarbeitenden in unserem Haus.
Von der Flucht der Hugenotten über die erste Schreinerei Velberts bis zur achten Familiengeneration.
Als der französische König Ludwig XIV. den protestantischen Glauben der Hugenotten verbot, flüchtete die Familie Velleuer auf Einladung deutscher Fürsten als fleißige Handwerker in das aufstrebende Ruhrgebiet.
Der Name Velleuer wird erstmals im Zusammenhang mit dem Kloster Cappenberg bei Dortmund urkundlich erwähnt.
Johann Heinrich Velleuer wird in Asseln bei Dortmund geboren. Er erlernt das Schreinerhandwerk von seinem Vater und kommt während der damals üblichen Wanderschaft – der Walz – gemeinsam mit seinem Bruder nach Velbert.
Nach dem Tod von Hermann Dietrich Hohagen übernimmt Johann Heinrich Velleuer die erste Schreinerei Velberts mit Sargherstellung, die bereits 1771 auf dem Gut Oberste Kamp – heute Nedderheide 2 – gegründet worden war.
Damit führt er das erste selbstständige Handwerksunternehmen Velberts fort. Dieses Jahr gilt bis heute als unser Gründungsjahr.
Johann Heinrich Velleuer heiratet Maria Margarete Hohagen, die Tochter von Hermann Hohagen. Gemeinsam gründen sie eine Familie mit neun Kindern.
Bis zu seinem Tod im Jahr 1855 bleibt er in Velbert und bildet zahlreiche Gesellen aus. Davon zeugt unter anderem der Gesellenbrief des Henricus Müschenhaus aus dem Jahr 1813.
Sein Bruder Heinrich Wilhelm Velleuer macht sich als Schreinermeister am Kampe in Wülfrath ebenfalls selbstständig. Die dort gegründete Schreinerei bleibt über mehrere Generationen hinweg im Familienbesitz.
Aus dem Hofprotokoll von 1802 geht hervor, dass Johann Heinrich Velleuer Eigentümer der Hälfte des Gutes Oberste Kamp ist. Die andere Hälfte befindet sich über fünf Generationen hinweg im Besitz der Familie Schörken.
Heinrich Wilhelm Velleuer (*1802 †1865) erbt die Schreinerei und entwickelt den Betrieb weiter.
Am 24. April 1890 erwirbt Friedrich Wilhelm Velleuer (*1845 †1900) vom Königlichen Katasteramt Werden das heutige Firmengrundstück an der Oststraße 17 im Herzen Velberts.
Dort errichtet er nach den modernsten Maßstäben seiner Zeit eine industrielle Schreinerei mit großem Holzlager und einer zentralen Dampfmaschine, über deren Riemenantriebe die Holzbearbeitungsmaschinen betrieben werden: Sargherstellung, Fensterbau, Fräserei und Maschinen zur Verarbeitung hochwertiger Edelholzfurniere – für die Region außergewöhnlich modern.
Um die Jahrhundertwende wird der Gebäudekomplex mit dem repräsentativen Wohn- und Geschäftshaus zur Oststraße hin vollendet.
Beginn der Zusammenarbeit mit der Fürsorgekasse der Neuapostolischen Kirche – bis heute einer unserer Vorsorge-Partner.
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts, insbesondere zwischen den beiden Weltkriegen, modernisiert die nächste Generation unter der Leitung von Adolf Velleuer (*1876 †1955) den Betrieb, stellt ihn auf elektrischen Antrieb um und spezialisiert sich zunehmend auf Bestattungsdienstleistungen.
In einem eigenen Ausstellungslokal an der Bahnhofstraße 29 entsteht eine große Sargausstellung. Auch andere Bestattungsunternehmen verweisen ihre Kunden dorthin, um einen Sarg auszuwählen.
Die Velberter Presse widmet dem Unternehmen einen ausführlichen Bericht zum 140-jährigen Bestehen der Schreinerei – mit der Familiengeschichte seit 1796, dem Haus Nedderheide 2 und dem Gesellenbrief aus dem Jahre 1813.
Nach dem Tod seines im Krieg gefallenen Bruders Wilhelm Velleuer (*1910 †1943) übernimmt Werner Velleuer (*1914 †1989) das Bestattungsinstitut mit Schreinerei und baut den Betrieb nach den Kriegszerstörungen und Bombenschäden wieder auf.
Bis heute trägt das Beerdigungsinstitut seinen Namen – als Zeichen der Anerkennung für sein außergewöhnliches ehrenamtliches und wohltätiges Engagement für die Stadt Velbert und die Kirche.
Bereits 1947 tritt das Beerdigungsinstitut Velleuer dem neu gegründeten Bestatterverband Nordrhein-Westfalen bei. 1948 folgt die Mitgliedschaft im Deutschen Bestatterverband, dem das Unternehmen bis heute angehört.
Werner Velleuer kauft einen Opel Blitz Krankenwagen und baut ihn mit viel Sorgfalt zu einem Überführungsfahrzeug um. Damit eröffnet sich neben den örtlichen Überführungen das neue Tätigkeitsfeld der Fernüberführungen von Verstorbenen.
Viele Bestattungskollegen – bis nach Düsseldorf – nehmen diese kollegiale Hilfe dankbar in Anspruch, da sie selbst noch über kein eigenes Fahrzeug verfügen.
Mit der zunehmenden Reisetätigkeit und den damit verbundenen Rückholungen wird ein zweites Bestattungsfahrzeug angeschafft, ausgebaut von der renommierten Firma Rappold aus Wülfrath.
Nach dem Tod Adolf Velleuers baut Werner Velleuer das Haupthaus an der Oststraße 17 weiter aus und passt es den Anforderungen der modernen Bestattungsbranche an. Es entstehen neue Büro-, Beratungs- und Ausstellungsräume sowie großzügige Schaufenster.
Nach ihrer kaufmännischen Ausbildung bei Ludwig Kirchhoff tritt Renate Velleuer (*1944) in das Familienunternehmen ein. 1977 heiratet sie Dieter Stotzka.
Neviges, Langenberg und Velbert werden zur heutigen Stadt Velbert zusammengeschlossen.
Der Beruf des Bestatters wurde bis dahin überwiegend von Generation zu Generation innerhalb der Familie weitergegeben. In den 1980er-Jahren entsteht erstmals die Möglichkeit, ihn offiziell über die Handwerkskammern zu erlernen.
Renate Stotzka, geborene Velleuer, absolviert diese Ausbildung und legt 1991 erfolgreich die Prüfung zur fachgeprüften Bestatterin ab. Während die vorherigen Generationen überwiegend als Schreinermeister tätig waren, führt diese Qualifikation zu einer weiteren Professionalisierung und Spezialisierung des Bestattungswesens.
Die Presse stellt das Beerdigungsinstitut Velleuer als ältestes Geschäft Velberts vor – an der Oststraße 17, seit 1796 im Familienbesitz und geführt von Renate und Dieter Stotzka.
Tochter Annette Stotzka (*1982) tritt nach ihrer Ausbildung zur Versicherungsfachwirtin in das Familienunternehmen ein. Anschließend absolviert sie die Ausbildung zur fachgeprüften Bestatterin, die sie 2009 erfolgreich abschließt.
Sohn Christian Stotzka (*1978) tritt nach dem Studium in Maschinenbau und Kommunikationswissenschaften in den Familienbetrieb ein. Er absolviert die Ausbildung zur Bestattungsfachkraft über die Handwerkskammer Düsseldorf und legt 2012 erfolgreich die Meisterprüfung zum Bestattermeister ab.
Das Beerdigungsinstitut Peter Ponath schenkt dem Familienunternehmen sein Vertrauen. Das Unternehmen wird als Zweigniederlassung weitergeführt. Seitdem werden die Angehörigen dort mit derselben persönlichen und liebevollen Begleitung betreut wie an allen Standorten des Beerdigungsinstituts Velleuer.
Im selben Jahr wird eine Filiale an der Alten Ratinger Landstraße 13 in Wülfrath eröffnet – unmittelbar am städtischen Friedhof Wülfrath-Fliethe.
Durch den kontinuierlichen Aus- und Umbau des Stammhauses an der Oststraße 17–21 in Velbert entstehen moderne Räumlichkeiten: Hauskapelle, Abschiedsräume, Sarg- und Urnenausstellung, Druckerei, Hygienebereich, Kühlräume, ein erweitertes Sarglager sowie die Garage für die Bestattungskutsche.
Das Beerdigungsinstitut Velleuer erhält vom Deutschen Bestatterverband feierlich die Urkunde zum 225-jährigen Bestehen des Unternehmens.
Seit 2023 führt Christian Stotzka das Unternehmen in achter Familiengeneration. Als erster Bestattermeister der Familie verbindet er traditionelles Handwerk mit moderner Bestattungskultur.
Durch die Ausbildung zahlreicher Bestattungsfachkräfte und Bestattermeister hat sich das Beerdigungsinstitut Velleuer über die Jahrzehnte zu einem anerkannten Ausbildungsbetrieb entwickelt. Viele der erfolgreich ausgebildeten Fachkräfte sind dem Unternehmen bis heute treu geblieben und bereichern unser Team dauerhaft.
Seit über 230 Jahren steht das Beerdigungsinstitut Velleuer für handwerkliche Tradition, menschliche Nähe und verantwortungsvolle Begleitung.
Acht Generationen einer Familie – mit Erfahrung, Verlässlichkeit und dem Anspruch, jede Bestattung mit Würde, Respekt und persönlicher Fürsorge zu gestalten.Hinter Velleuer steht ein großes, junges und engagiertes Team – aus Beratung, Büro, Technik und Ausbildung.













Eigene Hauskapelle, würdiger Abschiedsraum, moderne hygienische Versorgung und unser eigener Fuhrpark – alles unter einem Dach.
Hauskapelle
Foyer
Abschiedsraum
Ausstellung
FuhrparkMitarbeiter, Räume und Orte – ein Blick in unseren Alltag in Velbert.
Sie müssen keinen Trauerfall haben. Manche Menschen schauen einfach auf einen Kaffee vorbei. Bei uns sind Sie willkommen.